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Standard PN-B-02151-4:2015-06

Die hier beschriebene Norm ist das erste offizielle Dokument dieser Art, das in direktem Zusammenhang mit der Raumakustik steht. Es geht natürlich nicht um Orte wie Theaterinnenräume oder Konzertsäle, die separat angegangen werden. Wir sprechen über die Innenräume von öffentlichen Versorgungseinrichtungen und Gebäude von Gemeinschaftswohnungen. In solchen Räumen hat die richtige Akustik einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen, die sich in ihnen aufhalten.

Durch die Einhaltung der Richtlinien der Norm ist es möglich, den Lärm in bestimmten Innenräumen durch die Reduzierung von Nachhall zu reduzieren.

In Räumen, die in erster Linie der verbalen Kommunikation dienen, werden die Richtlinien des Standards durch T, d.h. Nachhallzeit und STI, d.h. Sprachübertragungsrate, ausgedrückt. Bei allen anderen Räumen werden auch T und A verwendet, d.h. die Schallabsorption.

Durch die Einhaltung der Norm können die wichtigsten Mängel, die die Akustik in den meisten Innenräumen beeinflussen, vermieden werden. Es ist jedoch zu wissen, dass durch den Einsatz anderer möglicher technischer Lösungen noch bessere Ergebnisse erzielt werden können.

T, oder Nachhallzeit

Was ist Nachhall? Dieses Phänomen besteht darin, dass die Schallenergie nach dem Ausschalten der Schallquelle allmählich verschwindet. Dies ist auf die Reflexion sowohl von den Oberflächen, die das Innere umgeben, als auch von der Oberfläche der darin befindlichen Objekte zurückzuführen.

Die Nachhallzeit ist die Zeit, die benötigt wird, bis der Schalldruckpegel in einem Raum nach dem Ausschalten der Schallquelle um 60 dB sinkt. Sie hängt in erster Linie von der Größe des Raumes und seiner Schallabsorption ab. In einem kleinen Innenraum mit hoher Schallabsorption ist die Nachhallzeit relativ kurz. Dabei kommt es auch auf die Geometrie des Innenraums an und wie die Objekte und schallabsorbierenden und schallabstrahlenden Flächen darin platziert werden. In einem Raum können wir verschiedene Nachhallzeitwerte für verschiedene Frequenzbänder aufnehmen.

STI>0,7

Der Speach Transmission Index (STI) ist ein Parameter, der verwendet werden kann, um den Grad der Sprachverständlichkeit auszudrücken. Je höher sein Wert, bestimmt von Null bis Einheit, desto besser wird die Sprache verstanden. In der Praxis emittiert der ausgewählte Raum Rauschen, dessen Bandbreite der Bandbreite unserer Sprache ähnlich ist. Dieses Band wird zusätzlich durch Frequenzen moduliert, die auch denen in unserer Sprache ähneln. Auch der Schallpegel des Signals ist derselbe wie in unserer Stimme. Im nächsten Schritt wird untersucht, wie groß die Signalverzerrungen in einzelnen Teilen eines solchen Innenraums sind.

Und wovon hängt der STI-Wert ab? Zunächst einmal aus dem Hintergrundgeräuschpegel und der Nachhallzeit. Je niedriger ihre Werte, desto höher die STI-Werte. Wenn sie größer als 0,7 sind, gilt die Sprachverständlichkeit als ideal.

A, d.h. die akustische Absorption des Raumes.

Die akustische Absorption eines Raumes ist ein völlig hypothetischer Bereich der Oberfläche, der den Schall vollständig absorbiert, wobei die Nachhallzeit die gleiche wie in einem bestimmten Innenraum wäre, vorausgesetzt, dass nur diese Oberfläche ein Absorptionselement in diesem Raum wäre.

In der hier beschriebenen Norm PN-B-02151-4:2015-06 wird die kleinstmögliche Schallabsorption des Innenraums durch Multiplikation der Fläche seiner Projektion ausgedrückt, d.h. A ≥ 0,6 x S, wobei S die Fläche des Raumes in m2 ist.

Der Wert der akustischen Absorption eines bestimmten Raumes ergibt sich aus der Addition der akustischen Absorption von Oberflächen, die den jeweiligen Innenraum begrenzen, der akustischen Absorption von Luft und darin befindlichen Objekten.

Um die Schallabsorption einer bestimmten Oberfläche zu berechnen, müssen wir ihre Oberfläche mit dem für ihre Oberfläche geeigneten Schallabsorptionsgrad multiplizieren.

Im gleichen Raum oder Material können für verschiedene Frequenzbänder unterschiedliche Schallabsorptionswerte erreicht werden.